Weihnachtsbrief von Pfr. Gottfried Keindl

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Weihnachten 2020

Zwei weihnachtliche Träume veränderten das Leben.

Als Josef, der Mann Mariens, träumte, verstand er die Engelsstimme und er sah für sich klar, so klar, dass er hinter dem Unwahrscheinlichen und Unglaublichen Gott gesehen hat. In der persönlich größten Krise half ihm das Vertrauen in die göttliche Spur, die Angst zu überwinden.

Als die drei Magier träumten, verstanden auch sie die Engelsstimme und erkannten, dass hinter der frömmelnden List des Königs Herodes die tödliche Gefahr von Machtmissbrauch lauerte und sie schlugen zum Schutz des Lebens einen anderen Weg ein. Die Botschaft für Josef und die Magier lautet: Beschützt bedrohtes Leben!

Weihnachten 2020

wird unsere Kirche verändern und unsere Gemeinde verwandeln.

Weihnachten 2020 findet mitten in der weltweiten Covid-19-Krise statt.

Ob wir inmitten unserer Krisen wieder Anschluss finden an den Glauben an einen Gott? Hören wir auf die Botschaft: Beschützt bedrohtes Leben!

Eine Frau in „guter Hoffnung“ ist schwanger, sie erwartet neues Leben, sie setzt Vertrauen in die Zukunft für sich und ihr Kind. Ohne dieses mütterliche Frausein gibt es kein menschliches Leben, auch wenn die Biogenetik den künstlichen Menschen formen will, wir sind soziale Wesen, die ohne die mütterliche Erfahrung von Fürsorge und Empathie verkümmern.

Es ist eine gewaltige Botschaft im Neuen Testament, dass es Frauen sind, die an den entscheidenden Stellen unseres christlichen Glaubens stehen – bei der Geburt Jesu ist es seine Mutter Maria – beim Sterben am Kreuz, sind es Maria, Maria von Magdala und andere Frauen (die Männer sind aus Angst geflohen) – und bei der Auferstehung ist es Maria von Magdala, die erste und herausragende Apostelin!

Weihnachten 2020

wird unsere Kirche verändern und unsere Gemeinde verwandeln.

Glauben die Frauen in unserer Kirche noch an einen Wandel der Kirche aus den festgefahrenen Denkmustern der männerorientierten Tradition?

Seien wir guter Hoffnung und kämpfen wir gemeinsam mit den Frauen für eine Zukunft in der Kirche, die nicht aus Angst krampfhaft die Unterschiede betont, sondern der Liebe Gottes und seiner Überraschungen vertraut!

Der Evangelist Lukas erzählt uns von dem Engelswort „Fürchte dich nicht“ gegenüber Maria und dem „Fürchtet euch nicht“ gegenüber den Hirten. In beiden Fällen löst das Engelswort die Angst vor einem „Zuviel“ an Gott, die Angst vor seiner Zumutung, die Angst die Begegnung mit dem Göttlichen mit dem Leben bezahlen zu müssen.

Sowohl Maria als auch die Hirten verstehen die Sprache der Engel. Sie, die Boten Gottes, wandelten und verwandelten die Angst in Freude.

Weihnachten 2020

wird unsere Kirche verändern und unsere Gemeinde verwandeln.

Hören und verstehen auch wir die Sprache der Engel: „Fürchtet euch nicht!“ Leben wir unseren Glauben an Gott als ein Fest der Freude.

Maria hat sich von Gott berühren lassen. Der Geist Gottes nahm Besitz von ihrem Geist, führte sie auf die Spur der „guten Hoffnung“. Als Maria mit Jesus schwanger wurde, hat sie die zu erwartende soziale und religiöse Lebenskrise mit guter Hoffnung gefüllt, weil sie die liebende und lebensspendende Nähe Gottes gespürt hat.

Diese innere Verbindung zeigte Wirkung, bewirkte in Jesus ein neues Leben, ein Leben, das Jahre später die Liebe des Vaters als eine Beziehung ohne Angst lebendig werden ließ, und die schließlich am Kreuz menschliche Grausamkeit verzeihen konnte und sogar den Tod überwand.

Weihnachten 2020

wird unsere Kirche und unsere Gemeinde verwandeln.

Glaube ich an Gott, an sein bedingungsloses JA zu meinem Menschsein? Glaube ich an Jesus, in dem Gott Mensch geworden ist, damit wir unser Menschsein menschenwürdig leben können?

Lassen wir  uns von  einer Liebe  bewegen, die  Freude und  Leid, die Selbstlosigkeit und Überforderung, die Heilung und Verletzung kennt.

Frohe und gesegnete Weihnachten

Pfr. Gottfried Keindl

Katholische Weihnachtsgottesdienste

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!!!ANMELDUNG erforderlich!!!

 

Heilig Abend

Donnerstag, 24.12.2020

13:00 –     Herz Jesu                   Krippenweg – Gottesdienst in 4                                                                           Stationen

15:00        St. Nikolaus               Kinderkrippenfeier

16:00        St. Nikolaus              Kinderkrippenfeier für 

                                                           Erstkommunionkinder

17:00        St. Nikolaus              Kinderkrippenfeier für

                                                          Erstkommunionkinder

19:00        St. Nikolaus              Weihnachtliche Wort-Gottes-Feier

23:00        St. Nikolaus             Christmette

 

 

Weihnachten – Hochfest der Geburt des Herrn

Freitag, 25.12.2020

09:00        Herz Jesu                   Italienischer Gottesdienst

10:00        St. Nikolaus               Festhochamt

11:00        Herz Jesu                     Chaldäischer Gottesdienst

12:45        Herz Jesu                    Chaldäischer Gottesdienst

14:00        Ursel Distelhut         nur Bewohner*innen (von Station 1)

15:15        Ursel Distelhut          nur Bewohner*innen (von Station 2)

 

 

2. Weihnachtstag – Hl. Stephanus

Samstag, 26.12.2020

09:00        Herz Jesu                    Italienischer Gottesdienst

10:00        St. Nikolaus                Festhochamt

 

 

Silvester

Donnerstag, 31.12.2020

17:00        St. Nikolaus              Jahresschluss-Andacht

 

 

Neujahr 2021

Freitag, 01.01.2021

09:00        Herz Jesu                   Italienischer Gottesdienst

10:00        St. Nikolaus               Gemeindegottesdienst

14:00        Ursel Distelhut         nur Bewohner*innen (von Station 3)

15:15        Ursel Distelhut          nur Bewohner*innen (von Station 4)

Die Sternsinger sind los!!!

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So viel Segen wie möglich, mit so wenig Kontakt wie nötig!

Wir die Sternsinger,

möchte Euch auch in dieser speziellen Zeit die Möglichkeit geben den Segen zu erhalten.

Am 03.01.2021 wird es zwei Sternsinger-Gottesdienste (ca. 20 Minuten) geben, an denen die Sternsinger-Materialien (Türaufkleber, persönlicher Gruß, …) gesegnet werden. Wenn Ihr möchten, können Ihr euch zu einem der zwei Gottesdienste anmelden und den Segen für Zuhause direkt mitnehmen. Die Sternsinger- Gottesdienste finden in der St. Nikolaus Kirche statt.

Wenn Ihr den Segen bekommen möchten, aber nicht an einem der Gottesdienste teilnehmen wollen, bringen wir Euch den Segen gerne nach Hause. Der Segen wird zwischen dem 04.01.2021 und dem 10.01.2021 verteilt. Die Übergabe erfolgt kontaktlos in den Briefkasten.

Dabei sammeln wir Spenden für Kinder in der Ukraine und weltweit. Auch das Spenden ist in diesem Jahr kontaktlos möglich. Wir würden uns über Eure Spende auf das folgende Konto freuen.

PAX-Bank:   DE93 3706 0193 4001 1530 00

Betreff: Sternsinger 2021

Anmeldungen sind möglich über:

  • Das Pfarrbüro unter der Nummer: 06131-2103000
  • Briefkasten der Sternsinger (am Eingang von St. Nikolaus) oder des Gemeindezentrums
  • der E-Mail-Adresse: sternsinger@kath-kirche-mombach.de
Anmeldeschluss ist der 27.12.2020

Bei Fragen können Ihre euch gerne an uns per E-Mail melden. sternsinger@kath-kirche-mombach.de

Wir freuen uns auf Eure Anmeldung! Lisa Förstner und die Sternsingerleitung

Sternsinger-Aktion 2021

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Segen bringen, Segen sein – in der Ukraine und weltweit

Die diesjährige Sternsingeraktion findet unter dem Motto

„Segen bringen, Segen sein –  in der Ukraine  und

weltweit“ statt. Dabei steht das Land Ukraine dieses Jahr im Vordergrund.

Ukraine ist ein Staat in Osteuropa und grenzt an Weißrussland, an die russische Föderation, Polen, Slowakei, Ungarn, Rumänien und an die Republik Moldau an. In der Ukraine leben ca. 42 Millionen Menschen. Davon sind 77,8% Ukrainer und ca. 17,3% russische Bevölkerung.

Immer wieder gibt es in Regionen der Ukraine Krieg. 2015 wurde eine Waffenruhe verhandelt, die zwischenzeitlich nicht eingehalten wird. Durch den Krieg kommt es zu einer schwierigen Situation in der Wirtschaft. Die Rate der Arbeitsmigration steigt.

Die Caritas ist ein wichtiger und langjähriger Projektpartner des Kindermissionswerk „Die Sternsinger“. Elf Caritas-Zentren helfen dank Spenden von den Sternsingern landesweit Kinder und Jugendliche. In Kolomyja bietet ein Kinder- und Familienzentrum Aktivitäten für Kinder und junge Erwachsene an. Kinder zwischen 6 und 13 Jahren können hier ihre Nachmittage verbringen und werden von vier Erzieher/innen betreut. Sie unterstützen die Kinder bei Hausaufgaben, organisieren Freizeitaktivitäten und sind eine praktische und psychologische Hilfe für Kindern und deren Familien. Im März 2020 kam das Corona Virus in der Ukraine an. Die Caritas-Zentren mussten schließen, Kinder und Jugendliche konnten nicht mehr in die Schule, es gab zusätzlich eine Ausgangssperre. So kam das öffentliche Leben zum Erliegen.

Die verschiedenen Kinderzentren kannten sich mit den digitalen Begleitern aus und konnten ihre Aktivitäten über verschiedene Arten der Medien weiter durchführen. Neben diesem Angebot war es den Kindern und Jugendlichen möglich über Telefonate mit dem Sozialarbeiter/innen und Psychologen/innen in Kontakt zu bleiben.

Durch Nothilfen  in Höhe  von ca.  2 Millionen  Euro konnte  das Kindermissionswerk

„Sternsinger“ auf die weltweite Pandemie reagieren. So dankt Sternsinger Präsident Pfarrer Dirk Binger „Dank der vielen Kinder und Jugendlicher, die sich bei der Sternsingeraktion engagieren, sind wir in der Lage, großzügig zu helfen. Es ist mir wichtig, dass die Sternsinger wissen: Ihr Einsatz hilft in der Krise“. Dabei appelliert er „Bei allen Maßnahmen stehen für uns der Schutz und die Rechte der Kinder an erster Stelle. Kinder haben ein Recht auf Gesundheit, auf Bildung, auf Schutz vor Gewalt. Diese Rechte sind durch die Pandemie akut bedroht. Mädchen und Jungen, die schon vor der Corona Krise in Not waren, benötigen gerade jetzt unsere Hilfe“ (Werkheft Sternsinger 2021)

Chantal Zängler

Ökumenische Grüße aus den Mombacher Kirchen

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An jedem Adventssonntag kommt ein kleiner musikalischer Gruß in die Adventszeit 2020. Auch in Coronazeiten sind wir ökumenisch verbunden und freuen uns auf die Tage, an denen wir wieder alle gemeinsam singen werden können. Wir wünschen allen einen gesegneten Advent – Advent heißt Ankunft

Zum 4. Advent, Italienische Gemeinde/Mainz-Mombach:

Zum 3. Advent, Koptisch Orthodoxen Kirche St. Kyrillos/Mainz-Mombach:

Zum 2. Advent, Katholische Gemeinde St. Nikolausin/Mainz-Mombach:

Zum 1. Advent, Ev. Friedenskirche/Mainz-Mombach:

Das SpieleBike kommt

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Das SpieleBike kommt mit kleinen Spiel- und Bastelideen zum Mitnehmen zu Familien mit Kindern in den Stadtteil. An insgesamt 5 Terminen wird es bis zu den Sommerferien an zentralen Orten in Mombach stehen. Im Gepäck sind kostenlose Spiel- und Kreativpakete to go für Kinder. Damit soll der Alltag der Kinder während der Kontaktbeschränkungen bunter werden. Das Kooperationsprojekt richtet sich aber auch an alle Mombacher Bürgerinnen und Bürger und informiert über Hilfsangebote vor Ort während der Corona-Pandemie.

Das SpieleBike bringt auch eine Aktion für Seniorinnen und Senioren mit: Mit Fingerabdrücken gestalten die Kinder direkt am SpieleBike Grußkarten, die wiederum an ältere Menschen geschickt werden, die derzeit ihre Wohnungen nur schwer verlassen können.

Hier ist das SpieleBike jeweils von 16:00 Uhr bis 17:30 Uhr anzutreffen:

Donnerstag, 4. Juni 2020 (Hof des Zentrums für Familien St. Nikolaus, Hauptstraße 151)

Mittwoch, 10.6.2020 Spielplatz Turmstraße/ Suderstraße ACHTUNG: 17:30 Uhr bis 18:30 Uhr

Donnerstag, 18.6.2020 (Spielplatz am Nachbarschaftscafe „Schöne Zeit“, Westring 46a)

Donnerstag, 25. Juni 2020 (Hof des Zentrums für Familien St. Nikolaus, Hauptstraße 151)

Donnerstag, 2. Juli 2020 (Spielplatz Am Obstgarten)

Ansprechpartnerinnen:

Christiane Rieks
Zentrum für Familien St. Nikolaus
Hauptsr. 151
55120 Mainz
Tel.: 06131/210300-(0)5
christiane.rieks@kath-kirche-mombach.de

 

Noemi Barrawasser
Caritas Haus St. Rochus
Emrichruhstraße 33
55120 Mainz
Tel: 06131/ 626727
Mobil: 0151/ 7 2920 290
n.barrrawasser@caritas-mz.de

CORONA/COVID-19 Info an die Gemeinde – Pfarrer Keindl

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Liebe Gemeinde,                                                            (Dokument als PDF)

Normalität in unseren Gottesdiensten und Gemeindeleben werden wir wegen der Corona-Krise bis zum Sommer bestimmt noch nicht haben.

Aber es gibt vorsichtige Öffnungen, wenn auch unter schwierigen Auflagen.

Die bisherigen Erfahrungen lehren uns, dass Änderungen der staatlichen Vorgaben in zwei bis vier Wochen-Rhythmen erfolgen. Wir werden über alle Veränderungen, die unser Gemeindeleben und unsere Gottesdienste betreffen, zeitnah berichten. Bitte schauen Sie in unsere Homepage, in unser Pfarrblättchen und in die Informationsblätter, die wir in den Kirchen auslegen. Auch in den Verkündigungen bei den Gottesdiensten werden wir über Veränderungen berichte. Bitte geben Sie die Informationen an diejenigen weiter, die am Besuch der Gottesdienste gehindert sind.

  1. Gottesdienste:
    • Ab dem Wochenende Samstag 09. Mai und Sonntag 10. Mai 2020 finden in Mombach wieder öffentliche Gottesdienste statt zu den gewohnten Zeiten: Samstag um 17:00 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche und Sonntag um 10:00 Uhr in der Pfarrkirche St. Nikolaus.
    • Bis nach den Sommerferien finden keine Werktags-Gottesdienste statt, da für sie die gleichen Bedingungen (Anmeldefrist, Abstandsregeln etc.) gelten und der Aufwand für einen geordneter Ablauf nicht gewährleistet werden kann.
    • APH (Alten- und Pflegeheim): Gottesdienste im Ursel-Distelhut-Haus finden bis nach den Sommerferien nicht statt.
  1. Anmeldepflicht:
    • Da nur eine sehr begrenzet Anzahl von Gläubigen zu den Gottesdiensten zugelassen sind (in RLP 50 Personen inklusive Priester, Ordner und Liturgische Dienste), muss sich jeder, der am Gottesdienst teilnehmen will, im Pfarrbüro mit Namen, Adresse und Telefonnummer anmelden. Das dient auch dazu, im Notfall die Infektionsketten nachvollziehen zu können.
    • Nur denjenigen, die auf der Liste eingetragen sind, kann Zugang zum Gottesdienst gestattet werden. Es muss Name, Adresse und Telefonnummer angegeben werden, um die Infektionsketten zurückverfolgen zu können. Die Listen mit den Kontaktdaten sind nur zu diesem Zweck 21 Tage unter Beachtung der Datenschutz-Bestimmungen aufzubewahren. Die Daten werden im Bedarfsfall zur Kontaktrückverfolgung an die staatlichen Behörden weitergegeben.
    • Die Anmeldung erfolgt im Pfarrbüro, telefonisch oder per E-Mail von Dienstag bis Freitag 12:00 Uhr.
    • Die Genehmigungen werden nach Eingangsdatum erteilt.
    • Für die St. Nikolaus-Kirche wird die Zahl der Gottesdienst-Teilnehmer, die sich anmelden können, pro Gottesdienst auf 45 begrenzt.
    • Für die Herz-Jesu-Kirche wird die Zahl der Gottesdienst-Teilnehmer, die sich anmelden können, pro Gottesdienst auf 40 begrenzt.
  1. Grundsätzliches:
    • Abstände sind überall einzuhalten! 1,5 m besser 2,0 m: Jede Berührung und jeder Körperkontakt sind zu vermeiden!
    • In der Kirche, im Gemeindezentrum, im Pfarrbüro und im Pfarrhaus sind Mund- und Nasen-Schutz zu tragen.
    • Vor dem Besuch der Kirche bei Gottesdiensten oder dem Betreten des Gemeindehauses sind die Hände zu desinfizieren. Entsprechende Utensilien werden bereitgestellt.
    • Markierungen:
      • Die Laufwege (Hin- und Zurück) sind markiert und bitte einhalten.
      • Die Positionen in den Sitzbänken sind markiert.
    • Personen, die zu einer Risiko-Gruppe gehören, bitten wir ausdrücklich, nicht an den Gottesdiensten teilzunehmen und auch nicht den physischen Kontakt mit Pfarrbüro oder Pfarrhaus zu suchen.
    • Personen, die Symptome einer Atemwegserkrankung oder Fieber haben, ist es verboten am Gottesdienst oder öffentlichen Personenverkehr (Pfarrbüro, Pfarrhaus) teilzunehmen.
  1. Entscheidungen: 
    • Bis Ende der Sommerferien (06.Juli bis 14. August) finden im Bereich der Kirchen (mit Ausnahme der Gottesdienste) und des Gemeindezentrums keine öffentlichen Veranstaltungen
    • Pfarrbüro: Solange die Kontaktsperre besteht und nicht gelockert wird, bleibt das Pfarrbüro für die Öffentlichkeit geschlossen. Bitte über Telefon oder E-Mail mit dem Pfarrbüro Kontakt aufnehmen. Im Notfall müssen die Abstandsregeln (2m) eingehalten und von den Besuchern und von den kontaktierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Mund- und Nasenschutz getragen werden!
    • Pfingstmontag
      • Von Seiten der Katholischen Kirchengemeinde ist der geplante ökumenische Gottesdienst mit anschließendem Treffen in der La Roche Anlage abgesagt.
      • Wir halten aber an dem Termin Pfingstmontag als Ökumene-Tag fest und nehmen für 2021 eine erneute Planung vor.
    • Firmung
      • Der geplante Firm-Termin am 27. Juni 2020 (Samstag 16:00 Uhr) ist abgesagt! Alle vereinbarten Termine mit den Firm-Bewerbern entfallen.
      • Wir haben uns entschieden, im Jahr 2021 einen neuen Firm-Kurs für beide Firm-Jahrgänge anzubieten und einen entsprechenden Termin mit dem Firm-Spender (Liste folgt erst noch) zu vereinbaren.
    • Erstkommunion
      • Die gemeinsame Feier der Erstkommunion ist auf den September 2020 verlegt.
      • Sollten bis dahin weiterhin Einschränkungen bestehen (Kirche, Restaurants etc.) werden wir mit der Katechten-Leitung und den Eltern über Einzeltermine oder erneute Verlegung nachdenken. 
    • Betriebsausflug: Der geplante Betriebsausflug am 03. Juni 2020 ist abgesagt.
    • Das Rheinuferfest ist abgesagt.
    • Auch das traditionelle „Lewwerklees-Essen“ im Gemeindehaus ist hiermit ebenfalls abgesagt.

Passen Sie gut auf sich und Ihre Lieben auf!

Alles Liebe und Gute

Mombach 03.05.2020

Pfarrer Keindl

 

Zentrum für Familien St. Nikolaus

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Liebe Gemeinde St. Nikolaus, liebe Mombacherinnen und Mombacher, die Pfarrei St. Nikolaus hat seit Januar 2020 ein Zentrum für Familien!

Gerne möchte wir das Zentrum für Familie, die Mitarbeiterin Frau Christiane Rieks und die Ziele vorstellen.

Diese finden Sie hier auf der Homepage, unter dem Punkt/Seite “Zentrum für Familien St. Nikolaus”

http://kath-kirche-mombach.de/zentrum-fuer-familien-st-nikolaus 

oder unten auf “weiterlesen” klicken.

Zentrum für Familien St. Nikolaus

Osterbrief 2020 der Gemeinde St. Nikolaus Mainz-Mombach

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Liebe Gemeindemitglieder, Leserinnen und Leser

Christus ist erstanden! Das Leben hat den Tod besiegt!  Die Kraft der Liebe ist stärker als der Tod! Halleluja!

Das ist die Botschaft der Auferstehung Jesu Christi, die Botschaft des Glaubens, die wir an Ostern, dem höchstem Fest unseres Glaubens gemeinsam feiern.
Was für eine Zusage des Lebens und der Liebe Gottes für uns Menschen.

Doch in diesem Jahr ist alles anders: Gleichsam einer Vollbremsung ist unser öffentliches Leben zum Stillstand gekommen. Unser normales, gewohntes Leben ist völlig verändert und wie es weitergeht,
wissen wir gerade nicht.

Ich glaube genauso verunsichert müssen sich die Jünger gefühlt haben nach Jesu Tod am Kreuz.
Die Evangelien der Osteroktav berichten davon: Da sind die verängstigten Jünger mit Jesus auf dem Weg nach Emmaus. Da wird erzählt vom Treffen Jesu mit Maria Magdalena im Garten.
Da sind die fischenden Jünger am See Tiberias und die erschreckten Jünger, denen er seine Hände und Füße zeigt.

Und da geschieht das Unglaubliche: So verunsichert, so fassungslos sie sind, sie bleiben sie nicht am leeren Grab stehen, sondern sie brechen auf.
Sie entdecken ihr Leben mit Jesus neu und bringen diese Botschaft auch zu anderen Menschen.
Sie erzählen von dem, was sie ergriffen hat: Jesus ist nicht tot, er ist auferstanden.
Mit ihm können wir neu ins Leben gehen. Aus unsicheren Jüngern und ahnungsvollen Frauen werden starke Zeugen der Auferstehung

Auch wir können Auferstehung bezeugen: Das spüre ich überall, wo Menschen sich aufgemacht haben in der Krise neue Wege zu suchen. Das spüre ich, wo neue Wege der Kommunikation und des Arbeitens Wege eröffnen.
Wir bezeugen die Botschaft der Liebe und des Lebens, wenn wir uns auf Jesus einlassen.
Wenn wir auf ihn und seine Botschaft, vertrauend neue Wege wagen. Viele Aktivitäten und Ideen um uns her zeugen ja von dieser Kraft. Wir dürfen darauf vertrauen, dass besonders in den Momenten,
in denen wir nicht mit Jesus rechnen, in denen er fern scheint, wie damals bei den Jüngern; gerade dort und gerade dann will er uns begegnen und uns ergreifen mit seiner Botschaft des Lebens und der Liebe.

Christus ist erstanden! Das Leben hat den Tod besiegt!
Die Kraft der Liebe ist stärker als der Tod! Halleluja!
Wir wünschen Ihnen und all Ihren Lieben besinnliche Kar-Tage, ein frohes Osterfest, Zuversicht im Alltag, ein herzliches Osterlachen gegen alle Schikanen des alltäglichen Lebens und die Freude und Kraft der Auferstehung.
Möge die Freude und Liebe des gekreuzigten und auferstandenen Herrn Ihr Leben durchdringen.
Ihr Pastoralteam:
Pfarrer Gottfried Keindl, Father Wilfred Agubuchie, Pfarrer em. Norbert Pfaff,
Gemeindereferentin Edith Sans-Jakob, Pastoralreferent Lukas Tyzcka,
Georg-Philipp Melloni für den Pfarrgemeinderat,
Francisco Payan Barrio für den Verwaltungsrat,
Birgit Hirschmüller und Norbert Pohl im Pfarrbüro

Wort des Pfarrers zur Krise und zum Ausfall der Gottesdienste

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Liebe Gemeinde, liebe Leserinnen und Leser.

 Die getroffenen staatlichen Maßnahmen im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Corona Virus sind ein gewaltiger Eingriff in die Religionsfreiheit und in unsere Grundrechte. Die Gefahr explosionsartiger Ausweitung der Pandemie und die Zunahme der Sterbefälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus machen diese Maßnahmen unumgänglich.

Weil der Höhepunkt der Pandemie keinesfalls erreicht ist und die Entwicklung und Ausbreitung der Krankheit in den nächsten Tagen weiterhin sehr unberechenbar bleiben, ist jeder unnötige Kontakt zu vermeiden und jede öffentliche Aktion zwingend und kompromisslos zu unterbinden!

Ich befürworte daher auch die kirchlichen Anordnungen.                  Gleichzeitig sehe ich den fast übermenschlichen Einsatz der Ärzte, Pflegekräfte, der Helfer und auch der Angestellten in der Lebensmittelbranche. Hier ist ein großes Danke angebracht. Sorgen bereitet mir dennoch die Tatsache, dass so viele Menschen weltweit an dem Corona-Virus erkranken oder gar sterben und viele gezwungenermaßen isoliert sind. Es erstaunt mich immer wieder, wie oft Freunde und Bekannte selbst mich anrufen und sich nach mir erkundigen. Diese Telefonkette tut gut. Wenn Sie Hilfe brauchen, bitte rufen Sie im Pfarrbüro (06131 210 300 0) oder bei mir direkt (0171 1264212) an, wir bemühen uns zeitnah Hilfe zu organisieren.

Im Blick auf unsere Gottesdienst-Gemeinde bleiben aber auch noch weitere Sorgen. In allen Debatten über Priestermangel und Kirchen- und Glaubenskrise habe ich immer wieder darauf hingewiesen, dass für uns Katholiken die Eucharistiefeier wesentlich und Existenz-notwendig ist. Nun stehen wir vor einem Dilemma. Bedingt durch das Corona-Virus erleben wir die abrupte Absage der Gottesdienste und nun sogar die Unmöglichkeit, die Kar- und Ostertage als Gemeinde zu feiern. Die Absage ist alternativlos, wollen wir uns nicht gegenseitig gefährden oder gar Schwächere in den Tod treiben. Der gesunde Menschenverstand gebietet heute “physische” Distanz! Es ist dies aber das exakte Gegenteil dessen, was in der sakramentalen Feier der Eucharistie stattfindet.

Wenn ich als Pfarrer zusammen mit meiner Haushälterin Melitta Kahler abgesondert von der Außen- welt und meiner Gemeinde die Eucharistie stellvertretend für Mombach und Budenheim feiere, so sehe ich durchaus das stellvertretende Zeichen in diesen Krisenzeiten, aber es fällt mir auch sehr schwer, ohne Gemeinde die Eucharistie zu feiern. Die Feier der Eucharistie ist nicht Privatsache des Priesters! Alle Getauften sind Träger der Feier und gemeinsam verkünden wir den Tod und die Auferstehung des Herrn.

Hinzu kommt das physische Erleben der Kommunion, die engste Verbindung unserer Menschlichkeit mit der Kraft der göttlichen Gegenwart. Der Empfang der Kommunion gibt uns Halt, Sicherheit und auch Kraft, besonders auch in persönlichen Krisen und auch in den Krisen einer Pandemie. Das Hinaustragen der Eucharistie in unsere Häuser durch Kommunionshelfer scheitert an den von der Politik und Kirche erlassenen Maßnahmen. Wir kennen aber auch in Mombach die Praxis, dass jeden Sonntag eine Reihe von Familienangehörigen die Kommunion für ihre kranken oder altersschwachen Angehörigen mitnehmen, und sie so teilhaben lassen an unserem Gemeinde-Gottesdienst. Gerne bin ich bereit, gerade in dieser Krisenzeit diese Praxis beizubehalten, dass nämlich engste Familien-Angehörige, die in Hausgemeinschaft mit ihren Angehörigen leben, nach vorheriger telefonischer Anmeldung bei mir die Kommunion – unter Beachtung der bekannten Distanz- und Hygienemaßnahmen – abholen können und gerade für ihre alten oder kranken Angehörigen die Kommunion so zum Lebenselixier und Glaubenszeugnis werden zu lassen.

Für die Sterbesakramente verweise ich auf den Priesternotruf (06131 253 828).

Spirituell erinnert mich irgendwie das Ganze auch an das Verhalten der Jünger-Gemeinschaft nach dem Tod Jesu, als die Jüngerinnen und Jünger aus Furcht bei verschlossenen Türen beisammen waren. Da kam Jesus durch die verschlossenen Türen in ihre Mitte und sagte: „Friede sei mit Euch!“ (vgl. Joh 20,19-20).

Wenn wir uns zu Hause im Namen Jesu versammeln, so gelten seine Gegenwart und sein Friedensgruß auch uns heute! Er ist mitten unter uns. Darum macht es Sinn, in unseren Häusern bewusst die Kar- und Ostertage mitzufeiern.

Wir haben Ihnen dazu eine Anregung des Liturgiereferates unseres Bistums in und die Vorlagen für Hausgottesdienste am Gründonnerstag, Karfreitag und Ostern diesem Osterbrief beigelegt.

Folgende Regelungen gelten für St. Nikolaus in Mombach:

1.      Grundsätzliches:
  • Bis zum April 2020 werden es keine öffentlichen Gottesdienste geben.
  • Die Kirche ist von 07:00 Uhr morgens bis 19:30 Uhr abends für das persönliche Gebet geöffnet.

Bitte beachten: es dürfen sich nicht mehr als zwei Personen gleichzeitig im Kirchenraum aufhalten!

  • Ab Gründonnerstag (nach 19:30 Uhr) kein Glockengeläut bis Ostersonntag!
2.      Palmsonntag
  • Kein Gottesdienst in der Keine Palmweihe. Ich werde am Palmsonntag die Messezusammen mit Melitta im Pfarrhaus stellvertretend für die Gemeinden Mombach undBudenheim feiern.

2.2. 3.1.2.  Wer für sich zu Hause einen Palmzweig (Buchsbaum oder Olivenzweig) haben möchte, soll ihn sich selbst besorgen. Er/Sie kann diesen dann kraft seiner eigenen   Taufweihe im Kreis der Familie segnen. Ein Segensgebet füge ich im Abschnitt „Palmsonntag“ dem „Impuls für die Heilige Woche“ bei.

Link zu Impuls für die Heilige Woche

3.      Gründonnerstag
  • Kein Gottesdienst in der Ich werde am Gründonnerstag die Messe zusammen mit Melitta im Pfarrhaus stellvertretend für die Gemeinden Mombach und Budenheim feiern.
  • Siehe auch die Vorlage Hausgottesdienst am Gründonnerstag.
  • Die Kirche wird um 17:00 Uhr

Link zu der Vorlage Hausgottesdienst am Gründonnerstag

4.      Karfreitag
  • Keine Karfreitags-Liturgie in der
  • Siehe auch die Vorlage Hausgottesdienst am Karfreitag.
  • Die besondere Fürbitte habe ich im „Impuls: Heilige Woche“ mit
  • In der Mitte des Altarraums vor den Altarstufen steht das große Kreuz.

Link zu der Vorlage Hausgottesdienst am Karfreitag

5.      Osternacht
  • Für die Feier der Osterliturgie sind per Sonderregelung maximal 5 Personen mit demEinhalten der Hygienevorschriften und dem nötigen Abstand
  • Ich werde mit fünf freiwilligen und ausgewählten Mitgliedern aus Vorstand, PGR, KVR oder liturgische Dienste, die stellvertretend für die Gemeinde am Karsamstag um 20:00 Uhr in der Kirche die Osternacht in verkürzter Form
  • Die Kirche ist ab 15:00 Uhr und während des Gottesdienstes geschlossen!
6.      Ostersonntag
  • Kein Gottesdienst in der Ich werde am Ostersonntag die Messe zusammen mit Melitta im Pfarrhaus stellvertretend für die Gemeinden Mombach und Budenheim feiern.
  • Siehe auch die Vorlage Hausgottesdienste am Ostersonntag.

Link zu der Vorlage Hausgottesdienst am Ostersonntag

  • Mit dem Glockengeläut um 10:00 Uhr (15 Minuten) wird die Kirche geöffnet und die Osterkerze entzündet.
  • Becher mit den Osterkerzen stehen an der brennenden Osterkerze Jeder Beter kann

sich so seine Kerze entzünden und mit nach Hause nehmen.

  • Um 12 Uhr läuten am Ostersonntag alle Glocken 15 Minuten lang und laden zum Halleluja

 

Liebe Gemeinde,

vom Verstand her weiß ich, dass wir auf unsere so liebgewonnenen und schon selbstverständlichen sozialen Kontakte verzichten müssen, im Herzen aber fehlt Ihr mir sehr.

Alles Liebe und Gute Pfr. Gottfried Keindl